MPGN

Membranoproliferative Glomerulonephritis – MPGN

Die membranoproliferative Glomerulonephritis (MPGN) ist eine seltene Nierenerkrankung, die klinisch durch Hämaturie (Blut im Urin), Proteinurie (Eiweiß im Urin), sowie Hypertension (hoher Blutdruck) auffällt.  Die Diagnose wird oft durch eine Nierenbiopsie gestellt, wobei sie durch elektronendichte glomeruläre Ablagerungen gekennzeichnet ist.

An einer MPGN können sowohl Kinder als auch Erwachsene erkranken. Die Erkrankung verläuft  häufig progredient und führt in der Mehrzahl der Fälle dann auch zum Nierenfunktionsverlust. Auch nach einer Nierentransplantation kann eine MPGN wieder auftreten und zum Verlust des Tansplantats führen.

Auch die MPGN ist durch Erkrankungen des Komplementsystems bedingt. Die Ursache der MPGN ist noch nicht vollständig geklärt, eine spezifische Therapie ist nicht etabliert. Allerdings ergeben sich auch bei Patienten mit MPGN neue Therapieoptionen.